

Sacred Shapes
Unter dem Symbol von Sacred Shapes vereinen sich Praktiken, um heilsame und transformative Geschichten zu erzählen und eine Kultur zu schaffen, in der die Natur unsere Co-Autorin ist:
Mit den Zeichen des Körpers, Gesten des Fühlens, Formen des Denkens und den Bewegungen des Geistes.
Auf der Suche nach Wissen vom Zusammenspiel der natürlichen Kräfte, die die Welt gestalten, kam die Menschheit quer durch die Zeitalter und Landschaften der Erde zu erstaunlich ähnlichen Einsichten, zu einer Art universeller Formensprache.
Frühe Zeugnisse und zeitlose Speicher dieses Wissens sind Medizinräder und Mandalas.
Ihrer kulturellen Diversität und ihrer symbolischen Verdichtung ist ein gemeinsames Verständnis eingeschrieben.
Die gemeinsame Entwicklung von Natur, Mensch und Kultur ist hier noch lesbar als lebendiger Code.
Als Menschen von heute verfügen wir zwar über ein gigantisches Maß an Information und wissen mehr denn je, doch wir verstehen die Welt nicht mehr.
Es scheint, als ob die co-evolutionäre Einheit von Natur und Mensch entzweit wäre.
Wir leben in einer Kultur, in der wir gelernt haben, unserer eigenen Natur zu misstrauen.
Betrachtet man den globalen Krisenzustand des Organsimus Erde, wie er sich in den Auswirkungen des Klimawandels zeigt, so wirkt es, als hätte die Menschheit ihren Platz im Gefüge des Lebens verlassen.
Und doch ist die Suche nach Verbindung mit der Natur eine anthropologischen Konstante, eine menschliche raison d’être.
Wir sind auch noch heute Teil einer Welt, die genauso in uns lebt wie wir in ihr.
Es ist an uns, der gestaltende Intelligenz der Natur unser modernes Leben anzuvertrauen.
Da wir als Menschen heute permanent Zeichen unseres Daseins setzen, tun wir gut daran, unsere Geschichten wieder einzugliedern in eine mehr als menschliche Erzählung.
Eine Erzählung, die quer durch die Landschaften und Zeitalter der Erde immer wieder neu entstehende Formen braucht.
Sacred Shapes.
